Ambulante Geburt

ambulante Geburt = Geburt im Krankenhaus + Wochenbett zu Hause


Bei einer ambulanten Geburt können die Frauen, wenn es Mutter und Kind gut geht, schon wenige Stunden nach der Geburt wieder nach Hause gehen. Auf diese Weise lässt sich das Bedürfnis nach einer Klinikgeburt mit der Geborgenheit des häuslichen Wochenbetts optimal verbinden.

Ablauf einer ambulanten Geburt

Schwangerschaft:

Plant man eine ambulante Geburt, so ist es wichtig, schon möglichst früh mit einer Hebamme in Kontakt zu treten. Oft kann man diese auch unverbindlich einmal kennenlernen.

Im Lauf der Schwangerschaft werden bei geplanter ambulanter Geburt zwei Termine mit der Hebamme von der Krankenkasse bezahlt [Linnk: Kosten]. Bei diesen Terminen hat man Zeit, offene Fragen zu besprechen und sicherzugehen, dass für das Baby und die erste Zeit nach der Geburt alles bestens vorbereitet ist.

Entscheidend ist eine gute Planung für die erste Zeit nach der Geburt – Mutter und Kind sollen sich zu Hause gut erholen und ausruhen können.

Geburt:

Bei Geburtsbeginn geht es ab ins Krankenhaus/Geburtshaus, wo die Geburt stattfindet. Sind Mutter und Kind nach der Geburt gesund und fit, können sie schon wenige Stunden danach wieder nach Hause gehen.

Wochenbett:

In den ersten fünf Lebenstagen ist täglich eine Hebammenvisite vorgesehen [Link: Wochenbettvisite]. Bei diesen Visiten kontrolliert die Hebamme unter anderem Rückbildung und Wundheilung, sowie die Entwicklung des Neugeborenen. Sie ist AnsprechpartnerIn für alle auftretenden Fragen. Die Krankenkasse sieht zudem bei Bedarf bis zu sieben weitere Visiten in den ersten acht Wochen nach der Geburt vor.

Vorbereitungen für eine ambulante Geburt

Hebammensuche

Eine Möglichkeit bietet der Adressteil am Ende der Elternbroschüre oder die Suchmaschine auf: www.hebammen.at. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit einer Hebamme ist aus organisatorischen Gründen wichtig und ermöglicht ein baldiges Kennenlernen.

Kinderarzt

In der ersten Lebenswoche steht eine Untersuchung durch den Kinderarzt auf dem Plan. Im Falle einer ambulanten Geburt kann es angenehm sein, wenn Hausbesuche möglich sind.

Unterstützung organisieren

Für die erste Woche nach der Geburt Hilfe für den Haushalt zu haben, ist eine große Entlastung für den neuen Alltag mit dem Baby. Vielleicht übernimmt diese Aufgabe jemand aus der Familie, aus dem Freundeskreis oder eine Familienhelferin.

Hebammentipp

Kochen Sie in den Wochen vor der Geburt gesunde Kost in größeren Mengen und frieren Sie Teile davon ein. Im Wochenbett werden Sie sich freuen, wenn kräftigende Suppen, herzhafte Mahlzeiten und Ihre Lieblingsspeisen ohne viel Aufwand auf den Tisch kommen.