Krankenhaus

Die meisten Geburten finden in Österreich in den Kreißzimmern von Krankenhäusern statt.

Gründe dafür sind bespielsweise die Verfügbarkeit bestimmter medizinischer Verfahren, die enge Zusammenarbeit mit einem Ärzteteam oder auch einfach auch die örtliche Nähe, ein Mangel an Alternativen oder der gute Ruf des Krankenhauses.

Gründe, die für manche gegen eine Geburt im Krankenhaus sprechen, sind der regelmäßige Schichtwechsel von Hebammen und ÄrztInnen oder Routinemaßnahmen, wie das Legen eines venösen Zugangs (Venflon) oder Blutabnahmen.

Für Risikoschwangerschaften ist das Krankenhaus jedenfalls der richtige Ort. Sie brauchen eine intensivere medizinische Überwachung und mitunter Maßnahmen, die nur im Krankenhaus gemacht werden können.

Und danach? Viele verbringen die ersten Tage nach der Geburt auf der Wochenbettstation

Ambulante Geburt:

Nach einer unauffälligen Geburt und wenn beim Neugeborenen und seiner Mutter alles in Ordnung ist, gibt es auch die Möglichkeit der ambulanten Geburt. Bei dieser Variante verlässt die Mutter mit ihrem Baby schon wenige Stunden nach der Geburt das Krankenhaus. Die nachbetreuende Hebamme stellt in anfangs täglichen, später regelmäßigen Hausbesuchen sicher, dass es Mutter und Kind gut geht. Auch hier gilt: wer ambulant gebären möchte, sollte möglichst früh eine nachbetreuende Hebamme kontaktieren.