Kaiserschnitt – Die Hebamme kommt mit!

Die Rolle der Hebamme beim Kaiserschnitt


Auch ein Kaiserschnitt ist die Geburt eines Kindes – das heißt eine Hebamme ist mit dabei.

Ob die Operation geplant ist oder während der Geburt notwendig wird, Hebammen betreuen die werdenden Eltern vor, während und nach dem Eingriff. Bei all den oft unbekannten Gesichtern, tut es gut, die vertraute Betreuungsperson dabei zu haben.

Bevor es losgeht:

Schon vor der Operation gibt es zahlreiche Vorbereitungen, die notwendig sind. Viele davon werden von Hebammen erledigt, wie das Legen eines Dauerkatheters, das Verabreichen von Infusionen zur Kreislaufunterstützung oder die Kontrolle der kindlichen Herztöne.

Es geht los:

Hebammen begleiten die Frau in den Operationssaal und unterstützen den Narkosearzt beim Setzen der rückenmarksnahen Narkose.

Frisch geschlüpft



Die Hebamme übernimmt das Neugeborene vom Arzt und stellt gemeinsam mit dem Kinderarzt sicher, dass es dem Baby gut geht.

Kennenlernen:

In manchen Krankenhäusern ist es möglich, noch im Operationssaal mit dem Neugeborenen Körperkontakt zu haben – vorausgesetzt es geht der Mutter und dem Kind gut. Die Hebamme hilft eine passende Position für die erste Berührung zu finden und stellt sicher, dass das Baby weiter gut atmet und fit ist.

Geborgen bei Papa:

Sollte eine Trennung von Mutter und Kind aus medizinischen Gründen unumgänglich sein, kann das Bonding später nachgeholt werden. Gerade in diesem Fall kann auch der Papa das Baby auf seine Brust nehmen und mit viel Haut- und Blickkontakt dem Baby helfen, sich gut zu erholen.

Zurück im Zimmer:

Nach der Operation kommt die Mutter zurück ins Kreißzimmer oder auf die Station. Die Hebamme unterstützt dabei, angenehme Positionen zum Stillen und Kuscheln zu finden. Außerdem führt sie die nötigen Kontrollen und Maßnahmen durch, um das Wohlbefinden von Mutter und Kind nach der Operation sicher zu stellen.