Coronavirus – aktuelle Informationen

Informationen für Schwangere und Frauen im Wochenbett zur Hebammenbetreuung in der aktuellen Corona-Situation

HEBAMMEN ANTWORTEN AUF HÄUFIGE FRAGEN

rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und das Leben mit dem Baby in der Zeit der Corona Pandemie

Stand: September 2020

Persönliche Beratungen sind jetzt wieder – mit Mund-/Nasenschutz und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln – nahezu uneingeschränkt möglich.

Das Mutter-Kind-Pass Beratungsgespräch ist ab 1.9.2020 wieder in der Zeit zwischen der 18. und der 22. Schwangerschaftswoche durchzuführen.

Stand: 16.3.2020

Sehr geehrte Klientin!

Gleich zu Beginn dürfen wir Ihnen versichern: Ihre Hebamme wird Sie auch in der Zeit der Coronavirus-Pandemie verantwortungsvoll und umsichtig betreuen!

In den kommenden Wochen sind wir alle mit einer Herausforderung konfrontiert, die wir zum ersten Mal erleben und mit der wir besonders umsichtig umgehen. Wir Hebammen sind die medizinischen Fachpersonen für die Betreuung der komplikationslosen Verläufe in der Schwangerschaft, der Geburt und in den ersten Monaten mit dem Säugling. In den Krankenhäusern gelten für Hebammen die jeweils spezifischen Rahmenbedingungen für Gesundheitsberufe. Hebammen arbeiten aber häufig auch außerhalb des Krankenhauses, z.B. in der Schwangerenvorsorge, in der Hausgeburtshilfe und sie machen Hausbesuche im Zuge der Wochenbettbetreuung der Mutter und des Kindes.

Für die Hebammenarbeit außerhalb des Krankenhauses gelten für uns angesichts der Coronavirus-Pandemie die folgenden Auflagen:

Hebammen-Betreuung gesunder Frauen und ihrer Kinder:

Wir sind aufgefordert, nicht dringende persönliche Kontaktaufnahmen unbedingt zu verschieben. Das heißt, Visiten oder Sprechstunden in der Hebammenordination, die keinen dringenden Anlass haben, werden bis auf weiteres verschoben.

Dringend notwendige Visiten bei gesunden Personen führen wir jedoch wie bisher durch, unter penibler Einhaltung der Hygienerichtlinien. Das gilt zB. für Gewichtskontrollen beim Neugeborenen, Beratung und Hilfestellung zur Ernährung des Säuglings (z.B. Stillprobleme usw.), Rückbildungs- und Nahtkontrollen – alle gängigen Hebammentätigkeiten.

Dabei gilt: Vor jedem persönlichen Kontakt bzw. jeder Visite müssen wir vorab den Gesundheitszustand der Klientin und der im selben Haushalt lebenden Personen telefonisch erfragen.

Hebammen-Betreuung von Frauen (und ihrer Familien), die am Coronavirus erkrankt sind oder in Quarantäne sind oder bei denen der Verdacht auf eine Erkrankung besteht:

Im Wochenbett:

Falls bei den betroffenen Frauen im Wochenbett eine Hebammen-Visite notwendig ist, soll diese telemedizinisch (z.B. per Videokonferenz, Skype, Facetime, WhatsApp) durchgeführt werden oder – falls das Anliegen per Telefon geklärt werden kann – eine telefonische Beratung erfolgen.

Beide Leistungen bezahlt die Krankenkasse, wenn eine Kassenhebamme sie erbringt. Erfolgt diese telemedizinische Betreuung oder die telefonische Beratung durch eine Wahlhebamme, werden der Wöchnerin im normalen Weg der Kostenerstattung 80 % der Kassentarife rückerstattet.

Dringende Hausbesuche der Hebamme können nur auf Anweisung der Behörde / des Amtsarztes/der Amtsärztin durchgeführt werden.

Mutter-Kind-Pass Beratungsgespräch 18.-22. SSW:

Das Beratungsgespräch ist ab 1.9.2020 wieder zum vereinbarten Zeitpunkt (18. – 22. SSW) durchzuführen.

Betreuung in der Schwangerschaft:

Betreuungstermine in der Schwangerschaft bei geplanter Hausgeburt und geplanter ambulanter Geburt sind, wenn möglich, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Zum Vorgehen bei Hausgeburten und Hebammen-Visiten im Verdachts- oder Erkrankungsfall wird gerade seitens der Behörde an Richtlinien für die Hebammenarbeit gearbeitet. Wir werden Sie so rasch wie möglich darüber informieren.

Corona-Virus Hotlines (7 Tage die Woche, 0-24 Uhr):

Allgemeine Informationen: Infoline Coronavirus – 0800 555 621

Bei Verdacht auf eine Infektion: Telefonische Gesundheitsberatung – 1450

Folgende Links empfehlen wir Ihnen für weitere Informationen zur Coronavirus-Pandemie: