Hebammenarbeit

Seit Jahrtausenden stehen Hebammen Frauen bei und begleiten Menschen in der Zeit des Familie-Werdens.

Hebammenarbeit zählt zu den ältesten Berufen, ist ein unentbehrlicher Teil unseres Gesundheitswesens und eine Leistung der Krankenkassen. Hebammen arbeiten nach dem neuesten Stand der Wissenschaft und greifen auf einen reichen Erfahrungsschatz zu. Sie verfügen über zahlreiche diagnostische Möglichkeiten und bieten eine wohlüberlegte Mischung aus altbewährten Handgriffen und dem Einsatz von technischen Geräten. Die Lage des Kindes über die Bauchdecke zu ertasten gehört ebenso zur Hebammenkunst wie die Überwachung der Herztöne des noch ungeborenen Kindes mit Hilfe von Ultraschallgeräten. Hebammen tragen dazu bei, eine optimale Versorgung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen zu gewährleisten, arbeiten sowohl eigenverantwortlich als auch in enger Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen. Die Kombination aus Expertenwissen, praktischen Kompetenzen und Vernetzung mit anderen Disziplinen macht Hebammen zu idealen Ansprechpartnerinnen für Fragen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und das gesamte erste Lebensjahr.

Hebammen sind da, wo sie gebraucht werden

Das Arbeitsspektrum von Hebammen ist groß und umfassend. Hebammen arbeiten auf den verschiedensten Stationen in Krankenhäusern: im Kreißzimmer, auf Wochenbettstationen, in Ambulanzen und Kinderwunschabteilungen. Viele sind freiberuflich in Hebammenordinationen oder Geburtshäusern tätig, begleiten Hausgeburten, arbeiten als Familienhebammen, bieten Kurse an und machen Hausbesuche in der Schwangerschaft und im Wochenbett. Ihre Expertise bringen Hebammen auch bei Workshops in Schulen, in Eltern-Kind-Zentren oder als Lehrende und in der Forschung an Fachhochschulen ein. Hebammen setzen sich für gesundheitspolitische Fragen ein und handeln bei all ihren Tätigkeiten im Sinne des internationalen Ethik-Kodexes.