Hausgeburt

Eine gesunde Frau mit einer komplikationslosen Schwangerschaft kann ihr Baby auch zu Hause auf die Welt bringen. Das Gebären im eigenen Umfeld in der Familie kann Frauen jene innere Sicherheit geben, die sich positiv auf den Verlauf der Geburt und des Wochenbetts auswirkt.

shutterstock_99349967Gute Vorbereitung ist wichtig, wenn Sie sich für eine Hausgeburt entscheiden:

  • Engagieren Sie die von Ihnen sorgfältig ausgewählte Hebamme spätestens in der 20. Schwangerschaftswoche.
  • Nehmen Sie alle Vorsorge-Termine gewissenhaft wahr.
  • Melden Sie sich eventuell in einer nahe gelegenen Klinik an, für den Fall, dass Komplikationen auftreten.
  • Organisieren Sie Unterstützung durch Ihre Familie und/oder eine Haushaltshilfe für die Zeit nach der Entbindung.

Die meisten Frauen und ihre Männer wünschen sich die folgen- den Rahmenbedingungen bezüglich Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett:

  • Kontinuierliche Betreuung durch nicht wechselnde Bezugspersonen (Arzt/Ärztin/Hebamme)
  • Sicherheit für sich und das Kind
  • Freiheit in der Wahl des Geburtsortes
  • Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit beim Gebären
  • Das Kind in der Welt so zu empfangen, wie es den eigenen Wertvorstellungen entspricht.

Bei einer Hausgeburt werden diese Wünsche erfüllt.

Hebammen betreuen die Frauen von Beginn der Schwangerschaft an einfühlsam und umsichtig. Die Eltern werden in Entscheidungen miteinbezogen. Nach der Geburt kommt die Hebamme bis zu acht Wochen lang ins Haus und unterstützt Sie bei allen Fragen im Umgang mit dem Neugeborenen und zum Eltern-Sein. Wenn Sie es für nötig halten, können Sie selbstverständlich Ihre Hebamme viel öfter als von den Krankenkassen vorgesehen zu einem Hausbesuch bitten oder in die Hebammenordination kommen! Allerdings müssen Sie die Kosten dafür dann zur Gänze selbst tragen.

Das ÖHG sagt JA ZUR HAUSGEBURT.

Das Hebammengesetz ist Basis und Rahmen zugleich für die Österreichische Hausgeburtshilfe.