Geburtsbegleitung

Im Krankenhaus durch die Hebamme ihrer Wahl

Die Geburt eines Kindes ist eine sehr intime Angelegenheit. Daher machen sich Paare oft schon früh in der Schwangerschaft Gedanken wie und wo sie gebären möchten und mit wem?

Der große Vorteil der privaten Geburtsbegleitung liegt  vor allem darin, dass sie in den intensiven Stunden der Geburtsarbeit von einer ihnen vertrauten Person betreut  werden.

Achtung! Nicht jedes Krankenhaut bietet diese Option an. Fragen Sie bereits bei der Geburtsanmeldung nach.

Frauen die in der Klinik gebären wollen, jedoch eine private Betreuung wünschen, sollen sich schon im Vorfeld um eine Hebamme bemühen und sich bei ihr vorstellen. Im Idealfall lernen sie diese schon  in der Frühschwangerschaft kennen. Etwa 2-4 Treffen vor der Geburt sind erforderlich, damit  man sich austauschen kann. Hier werden der Schwangerschaftsverlauf, die Sorgen, Ängste, spezielle Vorlieben und Wünsche der Paare besprochen. Die Betreuung in der Schwangerschaft findet bei den Paaren zu Hause oder in der Hebammenpraxis statt.

Ab der vollendeten 37.Schwangerschaftswoche  bis ca 10 Tage nach dem errechneten Termin ist ihre private Hebamme dann Tag und Nacht in Rufbereitschaft. Wenn die Geburt beginnt  begleitet sie Sie in die Klinik und bleibt bis nach der Geburt des Kindes bei ihnen. Die Hebamme besucht sie nach der Entlassung aus der Klinik zuhause weiter und unterstützt sie im Wochenbett.

Die Kosten für eine Geburtsbegleitung können variieren; häufig sind die Betreuung in der Schwangerschaft, Rufbereitschaft und die Geburt inkludiert. Die Betreuung im Wochenbett ist meist extra zu bezahlen. Die Krankenkassen übernehmen weder die Kosten für die Rufbereitschaft noch für die Betreuung während der Geburt.

Vorsorge und Wochenbett können teilweise abgerechnet werden.

Informieren sie sich bitte im Vorfeld genau über die Kosten bei ihrer Krankenkasse und der Hebamme ihrer Wahl!